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      Diagnose Parkinson

Nicht behindert zu sein, ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns  jederzeit genommen werden kann.Lassen Sie uns die Behinderten und ihre Angehörigen auf ganz natürliche Weise in unser Leben einbeziehen. Wir wollen ihnen die Gewissheit geben, dass wir zusammen gehören."

(Richard von Weizäcker)

Da kommt die Frage auf: Hoffnungslos, endgültig, für immer? Welcher Parkinsonerkrankte hat sich diese Frage noch nicht gestellt?! Viele Betroffene stehen zunächst alleine da und fallen in ein tiefes Loch. Warum gerade ich? Wo erfährt man Trost und Aufmunterung? Von Jetzt auf Gleich werden einfachste Abläufe unmöglich. Zuvor schon zigmal, ohne nachzudenken ausgeführte Handgriffe funktionieren nicht mehr. Der Körper will nicht mehr gehorchen. Einkaufen, Schuhe zubinden, Zähne putzen, Fleisch schneiden, jemanden zulächeln, viele Beispiele haben hier Platz. Es erkranken zunehmend immer jüngere Menschen. Jünger als 40, sogar unter 30, selbst im Teenager- oder Kindesalter. Parkinsonerkrankte Prominente, wie der Schauspieler Michael J. Fox, sorgen für Bekanntmachung und Aufklärung in der Öffentlichkeit. Diese Homepage soll keine Anleitung für Selbstmitleid oder Resignation sein! Nein! Eher ein Aufruf zu Aufstand und Rebellion.

      Die Krankheit

Was ist Parkinson?

Die Parkinson-Krankheit (auch Morbus Parkinson, Schüttellähmung, Paralysis agitans oder idiopathisches Parkinson-Syndrom genannt) ist, neben der Alzheimer-Demenz, eine der häufigsten fortschreitenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems im höheren Lebensalter. Die meisten Betroffenen erkranken zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr.

Die Parkinson Krankheit ist nach dem englischen Arzt Dr. James Parkinson benannt, der die Erkrankung 1817 das erste Mal beschrieben hat.

Bei der Parkinson-Krankheit liegt vor allem ein Mangel an dem Nervenbotenstoff Dopamin vor. Dazu kommt es, weil spezielle Nervenzellen im Gehirn nach und nach absterben. Zusammen mit anderen Botenstoffen ist Dopamin an der Bewegungssteuerung beteiligt. Ein Dopamin-Mangel bringt das empfindliche Gleichgewicht der Botenstoffe durcheinander. Die Folgen sind Bewegungsstörungen mit den typischen Symptomen der Parkinson-Krankheit: Bewegungsverarmung, bis hin zur Bewegungsstarre, Muskelstarre, Zittern sowie eine instabile Körperhaltung.

Eine Heilung ist bisher nicht möglich, jedoch gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die das Fortschreiten der Erkrankung hinauszögern. Da in den westlichen Industrieländern die Lebenserwartung ständig steigt und die Parkinson-Krankheit gehäuft im höheren Lebensalter auftritt, muss in den nächsten Jahren mit einer zunehmenden Anzahl von Betroffenen gerechnet werden. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland 150.000 bis 200.000 Patienten an einem idiopathischen Parkinsonsyndrom (idiopathisch bedeutet: ohne greifbare Ursache), etwa 10% davon erkranken im Alter unter 40 Jehren. Jedes Jahr erkranken in Mitteleuropa 15 bis 20 von 100.000 Einwohnern neu daran.Heilen, bzw. aufhalten äßt sich die Krankheut derzeit noch nicht